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Landingpage erstellen lassen: Aufbau, Kosten, Conversion

Du willst mit Google Ads oder Werbung bei Facebook und Instagram neue Kunden gewinnen – und überall liest Du denselben Rat: „Schick die Leute bloß nicht auf Deine Startseite, Du brauchst eine Landingpage.“ Jetzt fragst Du Dich: Was ist das eigentlich genau, und ist das nicht einfach eine Unterseite meiner Website?

Der Unterschied ist größer, als der Begriff vermuten lässt – und er entscheidet oft darüber, ob Dein Werbebudget Anfragen bringt oder nur Klicks, die verpuffen. Eine gute Landingpage ist der Unterschied zwischen „Wir haben viel für Anzeigen ausgegeben“ und „Die Anzeigen haben sich gerechnet“.

Als Webdesign-Agentur aus Regensburg bauen wir regelmäßig Landingpages für Kampagnen lokaler Betriebe. In diesem Artikel erklären wir Dir, was eine Landingpage von einer normalen Website unterscheidet, wann Du wirklich eine brauchst, wie sie aufgebaut sein muss, damit aus Besuchern Anfragen werden, was das Erstellen kostet – und welche Fehler die Conversion killen.

Was ist eine Landingpage – und was unterscheidet sie von Deiner Website?

Eine Landingpage ist eine einzelne Seite mit genau einem Ziel: Sie soll Besucher zu einer klar definierten Handlung bewegen – einer Anfrage, einem Anruf, einer Terminbuchung, einem Download oder einem Kauf. Alles auf der Seite dient diesem einen Ziel. Nichts lenkt davon ab.

Der Unterschied zu einer normalen Website lässt sich mit einem Bild erklären: Eine Website ist ein Haus mit vielen Räumen – Startseite, Über uns, Leistungen, Blog, Kontakt. Besucher schlendern durch, schauen sich um, klicken hin und her. Eine Landingpage dagegen ist ein Flur mit genau einer Tür am Ende. Es gibt keine ablenkende Hauptnavigation, keine zehn weiterführenden Links, keine Nebenschauplätze. Der Besucher kommt meist über eine bestimmte Anzeige oder Suche – und soll genau eine Sache tun.

Genau dieser Fokus ist der Kern. Jeder zusätzliche Link ist ein möglicher Ausgang, jede zusätzliche Option eine Gelegenheit, ohne Anfrage wieder abzuspringen. Eine Startseite muss viele Fragen gleichzeitig beantworten und viele Besuchertypen bedienen. Eine Landingpage beantwortet eine Frage für einen Besuchertyp – und tut das richtig gut.

Wann Du eine Landingpage brauchst – und wann nicht

Der klassische Anlass für eine eigene Landingpage ist bezahlter Traffic. Sobald Du Geld dafür bezahlst, dass jemand auf Deine Seite klickt, willst Du diesen Klick nicht auf einer allgemeinen Startseite verschenken. Konkret lohnt sich eine Landingpage vor allem in diesen Fällen:

  • Google Ads und Meta Ads: Wer über Suchanzeigen oder Werbung bei Facebook und Instagram wirbt, sollte gezielt auf eine passende Seite leiten – nicht auf die Startseite. Mehr dazu auf unserer Seite zur Online-Werbung.
  • Aktionen und Kampagnen: Ein Saisonangebot, eine Neueröffnung, ein Rabatt oder eine zeitlich begrenzte Aktion bekommt eine eigene Seite, die genau darauf einzahlt.
  • Ein einzelnes Produkt oder eine Leistung: Wenn Du eine bestimmte Dienstleistung pushen willst – etwa „Wärmepumpe installieren“ oder „professionelle Zahnreinigung“ –, verdient sie eine fokussierte Seite.
  • Lead-Magneten: Ein kostenloser Ratgeber, eine Checkliste oder ein Webinar im Tausch gegen die E-Mail-Adresse braucht eine Seite, die genau diese Anmeldung im Blick hat.

Und wann brauchst Du keine? Wenn Du keine Werbung schaltest und Deine normale Website mit gut gebauten Unterseiten organisch gefunden wird, reicht das oft völlig. Auch für eine Handvoll Besucher im Monat lohnt der Aufwand einer separaten Landingpage nicht. Ehrlich gesagt: Eine Landingpage ist ein Werkzeug für gezielten Traffic – ohne diesen Traffic bleibt sie eine schöne, aber leere Seite.

Der Aufbau: Diese Elemente machen aus Besuchern Anfragen

Eine Landingpage, die konvertiert, folgt einer bewährten Dramaturgie. Von oben nach unten:

  • Der Hero-Bereich (ganz oben): Innerhalb weniger Sekunden muss der Besucher wissen, dass er richtig ist. Dafür sorgen eine klare Überschrift, die den Nutzen benennt und die Anzeige aufgreift, ein kurzer erklärender Satz und ein deutlich sichtbarer Handlungs-Button. Ideal ist hier schon ein erstes Vertrauenselement.
  • Nutzen statt Funktionen: Danach geht es nicht darum, was Du alles machst, sondern was der Kunde davon hat. Sprich das Problem an und zeig die Lösung – aus Sicht des Besuchers, nicht aus Sicht Deines Betriebs.
  • Social Proof: Bewertungen, Sterne, Kundenstimmen, Referenzfotos, Zertifikate oder Auszeichnungen bauen Vertrauen auf. Menschen glauben anderen Menschen mehr als reinen Werbeversprechen.
  • Der Call-to-Action: Die gewünschte Handlung wird klar benannt und mehrfach angeboten. Der Button-Text sollte konkret sein – „Kostenlosen Termin anfragen“ überzeugt mehr als ein blasses „Absenden“.
  • Das Formular: So kurz wie möglich. Jedes zusätzliche Feld kostet Anfragen. Frag nur ab, was Du wirklich brauchst, um Kontakt aufzunehmen – oft reichen Name, Kontaktweg und ein Freitextfeld.

Nicht jede Landingpage braucht alle Bausteine in exakt dieser Reihenfolge. Aber das Prinzip bleibt: erst Aufmerksamkeit und Relevanz, dann Nutzen und Vertrauen, dann die klare Aufforderung zum Handeln – ohne Umwege.

Message Match: Anzeige und Landingpage müssen zusammenpassen

Hier steckt einer der wichtigsten und am häufigsten unterschätzten Hebel. Wer eine Anzeige für „Badsanierung Regensburg“ anklickt, will auf der Landingpage genau das wiederfinden – dieselbe Formulierung, dasselbe Angebot, dieselbe Region. Landet er stattdessen auf einer allgemeinen Startseite mit dem Text „Willkommen bei uns“, muss er sich die passende Information selbst zusammensuchen. Die meisten tun das nicht – sie springen ab, und Du hast für den Klick trotzdem bezahlt.

Diese Übereinstimmung zwischen Anzeige und Zielseite nennt sich Message Match. Sie ist nicht nur für die Conversion wichtig, sondern auch fürs Budget: Google bewertet, wie gut Anzeige und Zielseite zur Suchanfrage passen, und belohnt hohe Relevanz mit einem besseren Qualitätsfaktor – und der senkt Deine Klickpreise. Eine passgenaue Landingpage macht Deine Anzeigen also gleich doppelt wirtschaftlicher.

Was kostet es, eine Landingpage erstellen zu lassen?

Die ehrliche Antwort: Es kommt auf den Umfang an. Eine einfache, saubere Landingpage auf Basis eines bewährten Aufbaus liegt meist im unteren vierstelligen Bereich. Sobald individuelles Design, professionelle Verkaufstexte, ein durchdachtes Conversion-Konzept, die Tracking-Einrichtung und womöglich mehrere Varianten für Tests dazukommen, bewegst Du Dich im mittleren vierstelligen Bereich. Diese Faktoren treiben den Preis:

  • Texte: Wer schreibt die Verkaufstexte – Du oder wir? Gute Conversion-Texte sind Arbeit und ein echter Hebel.
  • Design: Individuell gestaltet oder auf einer vorhandenen Vorlage aufgesetzt?
  • Technik: Tracking, datenschutzkonforme Consent-Lösung, Anbindung an Dein Formular- oder E-Mail-System.
  • Varianten: Eine Seite oder mehrere Versionen für A/B-Tests.

Oft ist eine Landingpage Teil eines größeren Projekts – dann fließt sie in den Aufbau Deiner Website mit ein. Denk außerdem an die laufende Seite: Wenn die Landingpage dauerhaft Anzeigen bespielt, gehört ein kleines Budget für Auswertung und Optimierung dazu. Eine Landingpage lebt vom Nachjustieren – die erste Version ist selten schon die beste.

Typische Fehler, die Anfragen kosten

Wir übernehmen regelmäßig Kampagnen, bei denen nicht die Anzeige das Problem ist, sondern die Zielseite. Diese Fehler sehen wir am häufigsten:

  • Anzeigen führen auf die Startseite. Der Klassiker – Werbebudget trifft auf eine Seite, die alles Mögliche zeigt, nur nicht die passende Antwort.
  • Zu viele Ziele auf einer Seite. Wer gleichzeitig zum Anruf, zum Newsletter, zum Shop und zum Blog einlädt, bekommt am Ende nichts davon richtig.
  • Schwacher oder versteckter Call-to-Action. Wenn der Besucher suchen muss, wie er Kontakt aufnimmt, ist er meist schon weg.
  • Zu lange Formulare. Jedes überflüssige Pflichtfeld senkt die Zahl der Anfragen.
  • Nicht fürs Smartphone gebaut. Der Großteil der Werbeklicks kommt mobil – eine Seite, die dort hakt, verbrennt Budget.
  • Kein Tracking. Ohne Messung weißt Du nicht, was funktioniert, und kannst nichts verbessern.

DSGVO und Barrierefreiheit: auch eine Landingpage muss rechtssicher sein

Sobald Deine Landingpage ein Formular hat, verarbeitest Du personenbezogene Daten – Datenschutzerklärung und Impressum müssen erreichbar sein. Willst Du für Deine Anzeigen Conversions messen, brauchst Du in aller Regel eine korrekte Consent-Lösung, und externe Dienste wie Schriften oder Karten gehören datenschutzkonform eingebunden.

Dazu kommt seit dem 28.06.2025 die Barrierefreiheit: Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) verpflichtet viele Angebote an Verbraucher zur barrierefreien Gestaltung, bei Verstößen drohen Bußgelder von bis zu 100.000 €. Verkauft Deine Landingpage an Privatkunden, kann sie darunterfallen – und gerade Formulare müssen dann bedienbar sein. Was das konkret bedeutet, haben wir im Beitrag zur BFSG-Pflicht zusammengefasst. Ein fairer Hinweis: Wir sind Webdesigner, keine Anwälte – die rechtliche Prüfung im Detail liegt bei Dir bzw. Deinem Anwalt.

Häufige Fragen (FAQ)

Was ist der Unterschied zwischen einer Landingpage und einer normalen Website?

Eine Landingpage ist eine einzelne Seite mit genau einem Ziel, während eine Website aus vielen verknüpften Seiten besteht. Auf der Landingpage gibt es keine ablenkende Navigation – alles ist auf eine Handlung ausgerichtet, etwa eine Anfrage oder Buchung. Deshalb konvertiert sie bei gezieltem Werbe-Traffic in der Regel besser als die Startseite.

Brauche ich für Google Ads oder Facebook-Werbung zwingend eine Landingpage?

Zwingend vorgeschrieben ist es nicht, aber dringend zu empfehlen. Wer Werbeklicks auf die allgemeine Startseite leitet, verschenkt einen großen Teil des Budgets, weil die Seite nicht auf die konkrete Anzeige antwortet. Eine passende Landingpage steigert die Zahl der Anfragen und senkt über den Qualitätsfaktor sogar die Klickpreise.

Wie viele Felder sollte das Formular auf einer Landingpage haben?

So wenige wie möglich. Jedes zusätzliche Pflichtfeld senkt die Zahl der Absendungen. Frag nur ab, was Du wirklich brauchst, um sinnvoll Kontakt aufzunehmen – für den ersten Schritt reichen meist Name, eine Kontaktmöglichkeit und ein kurzes Freitextfeld. Alles Weitere lässt sich im Gespräch klären.

Was kostet eine Landingpage?

Das hängt vom Umfang ab und lässt sich seriös erst nach einem kurzen Gespräch beziffern. Eine einfache Seite liegt meist im unteren vierstelligen Bereich, mit individuellem Design, Verkaufstexten, Tracking und Testvarianten eher im mittleren vierstelligen Bereich. Entscheidend ist, was die Seite leisten soll.

Kann eine Landingpage Teil meiner bestehenden Website sein?

Ja. Eine Landingpage kann als eigene Unterseite in Deine Website integriert werden und trotzdem den nötigen Fokus behalten – wichtig ist, dass sie ohne ablenkende Navigation auf ihr Ziel ausgerichtet bleibt. So nutzt Du Deine bestehende Domain und Technik und baust die Seite gezielt für Deine Kampagne.

Fazit

Eine Landingpage ist kein hübsches Extra, sondern das Werkzeug, das darüber entscheidet, ob sich Deine Werbung rechnet. Sie hat genau ein Ziel, greift die Anzeige punktgenau auf, baut Vertrauen auf und führt ohne Umwege zur Anfrage. Wer bezahlten Traffic auf eine gut gebaute Landingpage lenkt statt auf die Startseite, holt aus demselben Budget spürbar mehr heraus.

Du planst eine Kampagne oder willst Deine Anzeigen endlich zum Laufen bringen? Als Webdesign-Agentur aus Regensburg bauen wir Dir eine Landingpage, die zu Deinem Angebot und Deiner Werbung passt – und sagen Dir vorher ehrlich, ob sich der Aufwand für Dein Ziel lohnt. Vereinbare jetzt Dein kostenloses Erstgespräch, und wir schauen gemeinsam auf Deine Kampagne.

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